Ein Mensch muss nicht wirklich in einem Gefängnis eingesperrt sein um sich eingesperrt zu fühlen. Wie sieht es bei dir aus? Fühlst Du dich eingesperrt von deinen eigenen Konzepten, Glaubenssätzen, Entscheidungen und den äußeren Umständen? Die meiste Zeit verschwendest du den Großteil deines Lebens mit schlechten Gefühlen, negativen Gedanken und Ängsten aller Art?

Ich erkläre dir, die 6 wichtigsten Alarmsignale, in denen du vielleicht die traurige Wahrheit erkennst, ob du gerade dabei bist, dir das Leben richtig schwerer zu machen, als es sein könnte und das du dich in keiner Weise in deiner vollen Schöpferkraft befindest. Wenn du nicht aufpasst wirst du irgendwann in einem Depression oder einem Burnout landen.

Es ist für dich vielleicht auch nicht einfach zuzugeben, dass du dir selbst dein Leben als Gefangener schaffst, wo du doch versucht ständig dein Bestes zu geben.

Wenn auch nur einer der folgenden Alarmsignale auf dich zutrifft, solltest du mit einer Veränderung ins Handeln kommen um in diesem Bereich wieder viel mehr Lebensqualität zu gewinnen. Eine Veränderung in deinem Leben kann in allen deinen Lebensbereichen Veränderung bringen, um deine wahre Lebensfreude wieder zu finden und dein Leben freudvoller und selbstbestimmter zu machen.

1.    Die Leidenschaft und die Begeisterung ist dir verloren gegangen

Als Kind konntest du dich für die einfachsten Sachen begeistern.

Wie sieht es gerade bei dir aus?

Stell dir vor, du lernst gerade jemanden kennen, im Café oder bei einer beruflichen Veranstaltung oder auf einer Fortbildung und diese Person fragt dich:„Was machst du gerne voller Begeisterung?“ Ist es dir spontan möglich dieser Person eine Antwort auf diese Frage zu geben? Was macht diese Frage jetzt gerade mit dir?

Vielleicht bemerkst du, dass du gar nichts voller Begeisterung und Leidenschaft machst. Oder du erkennst, dass die Dinge, die Leidenschaft in dir hervorrufen, nur selten von dir Aufmerksamkeit bekommen?

Eine Begeisterung oder eine Leidenschaft suchst du dir aus, indem du deine Aufmerksamkeit und deine Liebe dieser Sache widmest.

Kürzlich erzählte mir jemand, dass sie gerade das Buch über Michael Jackson gelesen hat und dabei hat sie so detailverliebt über den Inhalt und die Zusammenhänge gesprochen. Ich sah ein richtiges Leuchten in ihren Augen. Sie hat so eine Leidenschaft für dieses Thema entwickelt. Die Begeisterung geht so tief, dass jetzt sogar der Flug gebucht wurde, um einen Blick auf die „Neverland Ranch“ zu erhaschen.

Sie konnte im Gespräch ihre Leidenschaft über dieses Thema so intensiv vermitteln, dass alle an ihren Lippen klebten.

Es geht zwar nicht darum, jemand anderen mit der Leidenschaft zu Themen zu beeindrucken oder interessant zu wirken – es geht darum etwas selber zu spüren und zu fühlen. Es geht mehr darum etwas zu haben, das deine Seele berührt, das dich begeistert, das du dich damit lebendig fühlst und anderen mit dieser Leidenschaft davon erzählen kannst. Leidenschaft und Begeisterung hält uns jung, macht uns attraktiv und erfüllt uns mit reiner Freudedas wirkt auf andere anziehend. Und es macht unser Leben und das Leben der Menschen um uns herum lebenswert.

Mein Tipp um deine Leidenschaft und Begeisterung zu aktivieren:

Nimm dir 15 Minuten Zeit. Stell dir einen Timer und frage dich: Wofür konntest du dich als Kind begeistern? Was hat dich bisher in deinem Leben begeistert? Vielleicht fällt dir nicht sofort etwas ein. Bleib einfach sitzen. Es wird kommen und vielleicht nicht sofort, sondern im Laufe des Tages. Leidenschaft und Begeisterung für Sachen kommen tief aus deinem Innern. Es ist nichts was dir im Außen gegeben wird. Und es darf auch eine einfache und kleine Sache sein.


2. Du denkst, du bist nicht gut genug

Kennst du den Gedanken „Ich bin nicht gut genug“. Vielleicht nimmst du diesen nicht mal mehr war.

Vielleicht hast du auch noch viele andere dieser Glaubenssätze in dir. Doch dieser ist schon ziemlich stark.

Aber wie kommst du eigentlich dazu von dir selber zu denken, dass du nicht gut genug bist?

Es ist eine Idee, die sich in deinem Kopf festgesetzt hat. Manchmal kann diese Idee, dieser Antreiber auch sehr stark sein. Diese Antreiber sind starke Glaubenssätze, die ihre Wurzel meistens in deiner Kindheit haben. Die meist geprägt sind durch deine Eltern oder andere starke Bezugspersonen.

Vielleicht waren deine Eltern nie zufrieden mit dem, wie du etwas gemacht oder umgesetzt hast.

Irgendwann hast du dich selbst entschieden diesen Satz über dich zu glauben und erzählst dir diesen seit dem immer wieder.

Glaubenssätze kann man nicht einfach so verschwinden lassen, aber man kann lernen ihnen die Kraft zu nehmen. Unser Leben ist immer ein bisschen unvorhersehbar. Erfahrungen sind dafür da, um aus Ihnen zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

Mein Tipp, um ein wenig dein „Ich bin nicht gut genug“, zu entkräften

Wie wäre es, wenn du für heute einfach mal gut genug bist? Lobe dich für jede kleine Tätigkeit, die du heute machst. Du deckst den Frühstückstisch und sagst: „Ja, das habe ich gerade wirklich gut gemacht.“ etc. Je, mehr du dich selber lobst, wirst du dir es selber glauben.


3. Du bist ständig damit beschäftigt, die Erwartungen anderer zu erfüllen

Ich kenne so viele Menschen, die nicht ihr eigenes Leben leben. Sie leben das Leben, welches man von Ihnen erwartet. Sie versuchen niemanden zu enttäuschen.

Gehörst du auch dazu? Verdrehst du dich für deinen Partner, um so geliebt zu werden, wie er dich gerne lieben möchte? Niemand soll von dir enttäuscht werden? Weder deine Eltern, deine Mitarbeiter, deine Kollegen, Nachbarn, Kellner… einfach niemand?

Ich war kürzlich mit einer Freundin zum Essen verabredet. Wir hatten leider nicht reserviert und der Tisch, der uns zugewiesen wurde, hat uns nicht gefallen. Die Stimmung im Restaurant, war komisch. Die Menschen um uns herum sahen spaßlos aus und wir fühlten uns unwohl. Der Inhalt der Speisekarte wollte uns auch nicht wirklich verführen dort zu bleiben. Ich wollte wieder gehen. Mein Bedürfnis war umgehend dieses Restaurant zu verlassen. Mein Freundin blockierte meinen Vorschlag: „Das können wir doch nicht machen. Was sollen der Kellner und die anderen Gäste denn von uns denken. So etwas macht man doch nicht. Das ist mir jetzt total peinlich.“ Ich schaffte es, ihren Mut zu aktivieren und wir verließen das Restaurant. Sie gestand mir draußen, dass sie so froh darüber war, dass wir das Restaurant verlassen haben.

Irgendwann hatte ich mir versprochen auf meine innere Stimme zu hören und dieser zu folgen.

Später hätte ich mich nämlich geärgert, über mich selber, über das schlechte Essen und meinen mangelnden Mut einfach aufzustehen.

Bist du die meiste Zeit damit beschäftigt die Erwartungen anderer zu erfüllen? Dann kann ich dir versprechen, dass du langfristig, die Kontrolle über dein Leben verlierst.

Irgendwann wirst du gar nicht mehr wissen,  wer du wirklich bist und was du eigentlich willst. Deine Lebensfreude wird sich nicht einstellen.

Mein Tipp um aufzuhören, die Erwartungen der anderen zu erfüllen

Werde dir zunächst bewusst, dass du nur ein einziges Leben hast. Mache es dir bequem, lege vielleicht deine Lieblingsmusik auf und mache dir bewusst, welche Erwartungen du an dich hast. Wenn deine Liste fertig ist, frage dich, welche Erwartungen davon für dich wichtig sind und streiche einfach alle anderen durch, die  dich daran hindern ein wirklich erfülltes Leben zu führen.


4. Du lebst in einem Jammertal

Ich weiß, dass du nicht grundlos jammerst. Aus irgendeinem Grund bist du sauer, wütend, frustriert, genervt oder traurig. Doch leider schadest du dir auf sehr vielen Ebenen mit deinem Jammern.

Durch dein Jammern verschlechtern sich deine Beziehungen. Du kannst vereinsamen, du sorgst damit für permanenten Stress in deinem Körper und es wirkt sich auch negativ auf dein Gehirn und deine Gesundheit aus. Die wirst langfristig in Depressionen, Schlafstörungen oder einem Burnout landen.

Zudem ist es in einer Studie nachgewiesen, dass dein Jammern einen Teil deines Gehirn, welches man, Hippocampus nennt, schrumpfen lässt. Der Hippocampus gehört zu deinem limbischen Gehirn und ist zuständig für alle Lern- und Erinnerungsprozesse. Somit förderst du deine Vergesslichkeit und reduzierst deine Gedächtnisfähigkeit.

Achte doch mal in den nächsten Tagen bewusst darauf. Beschwerst du dich ständig über Dinge, die dir passiert sind? Über andere Menschen? Über deine Eltern? Über deine Kinder? Deinen Partner? Deinen Job? Oder über deine Kunden? Hast du schon mal erlebt, dass dein Jammern etwas ändert? Nicht nur, dass du permanent dieselben negativen Gefühle durch deinen Körper schickst. Du wirst davon auch immer unglücklicher.

Ich bin mir sicher, dass du weißt, dass nur du dich glücklich machen kannst. Nur wenn du es zulässt können Menschen und Situationen dich unglücklich machen. Es geht lediglich um die Bewertung der Situation und wie du entscheidest es zu bewerten.

Es ist im Kopf leicht zu verstehen, dass das Leben, das du gerade lebst, genau das ist, was du dir erschaffen hast  – mit all deinem Jammern. Es ist nicht ganz leicht für dich, da wieder herauszukommen, aber es gibt viele Dinge die nützlich  sind.

Mein Tipp für den Startschuss deines Jammer-Stopps

Erstelle dir eine Liste mit dem, was in deinem Leben gut läuft. Daran erkennst du wie viel wirklichen wundervollen Reichtum du in deinem Leben hast und sei dankbar dafür. Es ist in anderen Ländern nicht normal, dass Wasser aus der Leitung kommt oder dass die Wohnung warm ist. Wir leben in einem echten privilegierten Leben.


5. Du bist nie schuld

Das du gerne anderen die Schuld gibst, ist eng verbunden mit deinem Jammertal. Es sind immer die anderen.

Du bist alleinerziehend – also ist es ganz klar, dass du beruflich nicht weiterkommst. Du hattest eine unschöne Kindheit – ganz klar, dass deine Eltern jetzt an allem Schuld sind. Deine Freunde nutzen dich nur aus. Dein unerträglicher Ex-Partner, deine Angestellten, dein Partner, die Nachbarn, die Gesellschaft….alle sind schuld!

Wenn du von jemanden kritisierst wirst, ist deine erste Reaktion Abwehr und die Schuldsuche bei jemand anderen. Ein anderer hat die Verantwortung für dein Schicksal. Du musst immer einem anderen Umstand die Schuld geben und schaffst es nicht einmal wirklich genau hinzuschauen. Dein Partner behandelt dich ungerecht. Weißt du wo dort deine Schuld liegt? Du lässt dich so behandeln.

Mein Tipp

Da es dein Leben ist übernimm die Verantwortung für dich und dein Leben. Du darfst anfangen, die Schuld auch mal bei dir zu suchen, denn du hast immer eine Teilschuld daran. Doch solange du anderen die Schuld gibst, machst du dich zum Opfer. Aber angenehmer wäre es doch, wenn du deine Probleme im Griff hast und nicht umgekehrt.


6. Du hast immer Recht

Wenn du immer Recht hast, dann ist ein „Ja, aber…“ ein Dauerbrenner in deinem Wortschatz. Ärgerst du dich, dass du ungerecht behandelt wirst? Verbesserst du andere gerne? Streitest du dich öfter mit den Menschen in deiner näheren Umgebung?

Diese Anzeichen stehen dafür, dass du dich gefangen hältst in deinem Recht haben wollen.

Du bist kurz davor dich in die Opferrolle zu manövrieren. Das ist einfach, je weniger du dich von deinem Umfeld geliebt fühlst, je weniger  du dich im beruflichen Umfeld gesehen fühlst, um so mehr einen anderen Weg der Anerkennung. Dieser Weg endet dann häufig im Recht haben wollen. Damit bist du aber nicht mehr wertgeschätzt, sondern Menschen fangen an, sich von dir abzuwenden. Schau, jeder Mensch glaubt immer, dass er aus seiner Sicht, die bestmögliche Ansicht auf die Situation hat und den besten Weg kennt. Und auch Du. Es ist aber einfach nicht deine Aufgabe, jedem zu erklären, was richtig oder falsch ist. Die Menschen fühlen sich wohl mit ihrer eigenen Anschauung  auf die Dinge. Vielleicht wirst du irgendwann erkennen, dass deine Anschauung auf eine Sache sich relativiert und total unwichtig geworden ist.

Mein Tipp, wie du aufhören kannst, immer recht zu haben

Wenn immer du dich dabei erwischt, mal wieder recht haben zu wollen, stelle dir kurz folgende Fragen: Welchen Unterschied würde es jetzt machen, wenn ich mein Gegenüber belehre? Möchte ich jetzt wirklich recht haben, oder schaffe ich es dem anderen seine Meinung zulassen und mich da rein zu entspannen?


Es ist dein Leben, es ist nicht mein Leben und auch nicht das deiner Mitmenschen.

Wenn du dich bei einem oder mehreren Alarmsignalen erkannt hast, nutze deinen Menschenverstand und aktiviere dein Bewusstsein, um deine antrainierten Verhaltensmuster aufzuhalten, bevor sie dich aufhalten.

Die Wahrheit ist, dass es keine zweite Chance für dieses Leben gibt. Genau dieses Leben ist nur einmal da. Du entscheidest, was du aus diesem Leben machst. Egal wie viel du jammerst, es alles anderen recht machst, egal ob du es auf „später“ verschiebst …am Ende wirst du sterben.  Es ist nur deine Entscheidung, ob du bis dahin dein Leben mit purer Lebensfreude und glücklich sein lebst oder mit Reue, über das was du nicht gemacht hast.

Finde den Weg zu dir zurück. Nur da bist du wirklich zu Hause


Was benötigst du, um ein Leben voller Lebensfreude zu leben?

Du solltest kristallklar sein und wissen, was du wirklich willst.

Du solltest dir über deine Bedürfnisse im klaren sein und es ist unabdingbar, dass du anfängst dich selbst zu lieben und für dich einzustehen. Du solltest dir ein stabiles emotionales Immunsystem aufbauen, damit du den Herausforderungen des Lebens gewachsen bist. Es ist ein Prozess. Kein Wochenend-Seminar. Ein längerer Prozess, bei dem ich dich gerne unterstütze.

Ich habe ein wirksames Programm entwickelt um dich wieder zurück in deine Lebensfreude und Gelassenheit zu bringen. Wenn du heute für dich entscheidest, dass es Zeit ist den großen Schritt zu wagen, dann buche dir bei mir ein kostenfreies Erstgespräch. Wir werden dann sehen, ob ich dich unterstützen kann.

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